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Positive Lernkultur - so wird's gemacht!

HR-Management

22.06.2022

War for Talent, digitale Transformation, Fachkräftemangel - der klassische Arbeitgebermarkt kommt in den vergangenen Jahren ordentlich unter die Räder. Unsere Empfehlung Nummer 1 für Unternehmen, um das bestehende Personal zu halten und neue Talente für sich zu gewinnen? Eine positive Lernkultur etablieren. Denn nicht nur Berufsbilder entwickeln sich kontinuierlich weiter, auch Ihre Mitarbeiter:innen haben die Motivation sich neuen Herausforderungen anzunehmen. 

 

Definition: Was bedeutet Lernkultur in einem Unternehmen?

Die Lernkultur beschreibt wie ein Unternehmen sich intern mit Blick auf die interne Förderung und Weiterentwicklung von Mitarbeitenden positioniert. Dabei spielen die Einstellung gegenüber einem kontinuierlichen Lernprozess und -angebot sowie die geschaffenen Rahmenbedingungen eine wichtige Rolle. Kurz gesagt: Es um den Stellenwert von Lernen im Unternehmen.

Im Fokus steht dabei zum einen die Kompetenzen der Mitarbeiter:innen kontinuierlich zu fördern - sowohl mit Blick auf den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens selbst als auch auf die persönliche Präferenz. Darüber hinaus sendet eine starke Lernkultur deutliche Signale an potentielle neue Talente. 

 

Warum braucht es eine Lernkultur?

Egal in welcher Branche Sie unterwegs sind, Faktoren wie Digitalisierung, demographischer Wandel und Globalisierung - ganz geschweige von diversen Krisen - fordern Weiterentwicklung. Und das kontinuierlich. Damit Sie diesen Herausforderungen gewachsen sind und wettbewerbsfähig bleiben können heißt es also: Kompetenzen fördern. Das wichtigste dafür haben Sie bereits, nämlich Ihre Mitarbeiter. Hier gilt es zu verstehen welche Kompetenzen bereits an Bord sind und wo ein Wissensaustausch zwischen verschiedenen Abteilungen besonders viel Sinn macht. Außerdem sollten sich alle Mitarbeitenden aktiv in ihre Weiterentwicklung mit einbringen können. Sie werden noch überrascht sein, wo so manche Interessen liegen und welche Potenziale das für Sie bergen kann. 

Ein weiterer Punkt, der für eine aktive Lernkultur in Ihrem Unternehmen spricht ist die Anziehung neuer Talente. In der Auswahl eines neuen Arbeitgebers sehen immer mehr Bewerber:innen einen hohen Stellenwert in der Möglichkeit zur Weiterentwicklung. Einem on-the-job Lernen. Wenn Sie als Unternehmen genau das anbieten und auch fokussieren, hinterlässt das einen bleibenden Eindruck bei Talenten und spricht im Zweifel für Sie. Außerdem leben Sie Ihren Mitarbeitenden mit einer Lernkultur genau das vor, was Sie in einer hochdynamischen Umwelt brauchen: Neugier, Flexibilität und den Mut neue Dinge auszuprobieren. 

 

Wie etabliert man eine Lernkultur?

Zunächst mal muss klar sein, dass es nicht um Lernen in ausgewählten Situationen handelt. Mitarbeiter:innen sollten eine grundlegende Orientierung dazu erhalten, wo das Lernpotenzial in der derzeitigen Rolle liegt und wohin die Reise gehen kann. Um hier einen strukturierten Ansatz zu gewährleisten, braucht es Ziele, Ressourcen und die aktive Unterstützung und Einbindung von Vorgesetzten.

  1. Definieren Sie mit Ihren Mitarbeiter:innen zwei bis drei Skills, die sowohl für die derzeitige Rolle als auch zukünftige Positionen wichtig sind. Das schafft nicht nur Motivation zum Lernen sondern auch eine Perspektive.
  2. Lassen Sie alle Mitarbeitenden kurz- und langfristige Ziele festhalten mit Fokus auf der operativen Ebene und der Entwicklung vorher definierter Skills. Das sorgt für Struktur in der Karriereplanung Ihrer Mitarbeiter:innen.
  3. Ermöglichen Sie das Lernen von überall und jederzeit. Heißt: Lernmöglichkeiten digital zugängig machen und Tools nutzen, die Inklusion gewährleisten.
  4. Fördern Sie den Austausch zwischen Kolleg:innen und damit das Lernen voneinander. Das bietet verschiedene Perspektiven und stärkt dank Wissensaustausch weiterhin die Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens.
  5. Investieren Sie in nutzerorientierte Technologien, die das Lernen attraktiv macht.
  6. Trainieren Sie Ihre Führungskräfte mit Blick darauf, regelmäßige Entwicklungsgespräche mit ihren jeweiligen Mitarbeiter:innen zu führen. 

 

Weiterentwicklung dank regelmäßigem Feedback 

Den letzten Punkt wollen wir hier nochmals aufgreifen, denn bei regelmäßigen Feedbackgesprächen schließt sich der Kreis. Sie bieten einen hervorragenden Startpunkt, um den Status Quo zu verstehen. Fragen könnten zu diesem Zweck folgendermaßen aussehen: 

  • Welche Lernangebote gibt es derzeit?
  • Wo liegt der Schwerpunkt und warum ist das so?
  • Hat die gesamte Belegschaft unabhängig von den jeweiligen Rahmenbedingungen Zugriff?
  • Wie wird das Angebot genutzt?
  • Werden offene Interessen zureichend abgedeckt?
  • Gibt es Bereiche, die für das Unternehmen strategisch wichtig sind, aber die noch nicht angeboten werden?

In der kontinuierlichen Verbesserung und dem Ausbau des Angebots gilt es dann immer wieder Anpassungen vorzunehmen. Was brauchen wir dafür? Genau: Feedback.  

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